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Hegering - Freudenberg
Aktuelles

September 2014

Regionalkonferenzen zur Jagdrechtsnovelle
 
9. September 2014, Dortmund (LJV). NRW-Umweltminister Remmel hat angekündigt, den Referentenentwurf zum zukünftigen Landesjagdgesetz NRW nach den Sommerferien bekanntzugeben. Bisher liegen dazu noch keine weiteren Informationen vor.
 
Unmittelbar nach Veröffentlichung des Entwurfes der Landesregierung in den kommenden Wochen werden wir die Inhalte mit den hierfür zuständigen Gremien unseres Verbandes intensiv erörtern und die nordrhein-westfälischen Jägerinnen und Jäger über die gefundenen Ergebnisse und die weitere Vorgehensweise im Rahmen von fünf Regionalkonferenzen informieren. Es ist vorgesehen, alle Jäger schnellstmöglich nach Bekanntwerden des Gesetzentwurfs zu diesen Veranstaltungen einzuladen.
 
Die genauen Termine für unsere Veranstaltungen sind abhängig vom Veröffentlichungszeitpunkt des Referentenentwurfes und stehen daher noch nicht abschließend fest. Wir haben aber bereits je Regierungsbezirk drei Termine dafür ins Auge gefasst, an denen die Konferenz jeweils stattfinden kann:
 
Regierungsbezirk Arnsberg
Donnerstag, 18. September 2014, 19:00 Uhr, Werl, Stadthalle Werl oder
Dienstag, 28. Oktober 2014, 19:00 Uhr, Werl, Stadthalle Werl oder
Dienstag, 11. November 2014, 19:00 Uhr, Werl, Stadthalle Werl.
 
Regierungsbezirk Detmold
Mittwoch, 17. September 2014, 19:00 Uhr, Bielefeld, Stadthalle Bielefeld oder
Dienstag, 30. September 2014, 19:00 Uhr, Bielefeld, Stadthalle Bielefeld oder
Dienstag, 18. November 2014, 19:00 Uhr, Bielefeld, Rudolf-Oetker-Halle Bielefeld.
 
Regierungsbezirk Düsseldorf
Montag, 29. September 2014, 19:00 Uhr, Wesel, Niederrheinhalle oder
Dienstag, 21. Oktober 2014, 19:00 Uhr, Wesel, Niederrheinhalle oder
Donnerstag, 13. November 2014, 19:00 Uhr, Kamp-Lintfort, Stadthalle.
 
Regierungsbezirk Köln
Montag, 15. September 2014, 19:00 Uhr, Köln, Gürzenich Köln oder
Dienstag, 7. Oktober 2014, 19:00 Uhr, Köln, Gürzenich Köln oder
Mittwoch, 26. November 2014, 19:00 Uhr, Köln, Theater am Tanzbrunnen Köln.
 
Regierungsbezirk Münster
Donnerstag, 2. Oktober 2014, 19:00 Uhr, Münster, Halle Münsterland oder
Donnerstag, 9. Oktober 2014, 19:00 Uhr, Münster, Halle Münsterland oder
Donnerstag, 20. November 2014, 19:00 Uhr, Münster-Hiltrup, Stadthalle Münster-Hiltrup.
 
Bitte merken Sie sich diese Termine bereits jetzt vor. Nach Bekanntwerden des Referentenentwurfs werden wir umgehend einen dieser Termine verbindlich festlegen und Sie dann nochmals zu der Regionalkonferenz Ihres Regierungsbezirks einladen.
 
Neben den LJV-Mitgliedern werden auch Vertreter unserer Partnerverbände und vor allem die Landtagsabgeordneten aus den Wahlkreisen der jeweiligen Regierungsbezirke zu diesen Konferenzen geladen werden.
 
Quelle: LJV NRW
 
 
 
 
Jagdrecht ideologiefrei und mit Augenmaß weiterentwickeln (Wiederholung)
 
8. September 2014, Dortmund (LJV). Die zehn Partnerverbände im ländlichen Raum fordern Augenmaß und Sachlichkeit beim bevorstehenden Gesetzgebungsverfahren zur Novellierung des Landesjagdgesetzes NRW.
 
In einem gemeinsamen Positionspapier fassen sie aktuell die Erwartungen der Betroffenen im ländlichen Raum mit Blick auf ein neues Jagdgesetz in NRW zusammen. Das vollständige Positionspapier ist einsehbar unter www.ljv-nrw.de/individuell/jagdreform.php. Dort können Besucher die Verbändeforderungen auch durch ihre eigene Unterschrift unterstützen.
 
Vor allem werden folgende Positionen vertreten:
 
1.)       Fütterung des Wildes in Notzeiten muss möglich bleiben
2.)       Kein Kirrverbot bei der Wildschweinbejagung
3.)       Frei lebende Tierwelt vor wildernden Katzen und Hunden schützen
4.)       Tierschutzgerechte Hundeausbildung beibehalten
5.)       Baujagd in NRW sichern
6.)       Zerstückelung von Jagdrevieren unterbinden
7.)       Katalog der Tierarten im Jagdrecht umfassend erhalten
8.)       Auswildern frei lebender Tierarten weiter ermöglichen
9.)       Sinnvolle Jagd- und Schonzeiten sichern
10.)     Fangjagd als angewandten Naturschutz sichern
11.)     Keine Jagdbeschränkungen zu Lasten der Landwirtschaft
12.)     Keine Jagdbeschränkungen zu Lasten der Grundeigentümer
 
Zu den zehn Partnerverbänden gehören neben dem Landesjagdverband der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband, der Rheinische Landwirtschafts-Verband, der Waldbauernverband NRW, der Verband der Fischereigenossenschaften NRW, der Grundbesitzerverband NRW, der Verband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden in Westfalen-Lippe, der Rheinische Verband der Eigenjagdbesitzer und Jagdgenossenschaften, der Fischereiverband NRW, der Landesverband der Berufsjäger NRW.
 
Die zehn Verbände vertreten gemeinsam die Interessen und Ziele einer halben Million Mitglieder, die als Jäger ausgebildet sind, als Grundeigentümer das Jagdrecht innehaben oder als Landwirte, Waldbauern und Angler auf eine sachgerechte Jagdausübung angewiesen sind.
 
Bitte unterstützen Sie dieses Positionspapier durch Ihre Unterschrift unter dem o.g. Link und leiten Sie diese E-Mail auch an Ihre Bekannten weiter! – Besten Dank.
 
Quelle: LJV NRW

August 2014

LJV erwartet Entwurf für Jagdgesetz Mitte September
 
Müller-Schallenberg: Entschlossene Interessenvertretung der Jägerschaft
 
21. August 2014, Dortmund (LJV). Der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen erwartet Mitte September den von der Landesregierung angekündigten Gesetzentwurf für eine Novellierung des Landesjagdgesetzes. Das erklärte LJV-Präsident Ralph Müller-Schallenberg nach einem Gespräch am Mittwochabend (20. August) mit dem für die Jagd zuständigen Minister Johannes Remmel, der den Landesjagdverband dazu in das Düsseldorfer Umweltministerium eingeladen hatte.
 
Nach Verabschiedung des Entwurfes durch das Kabinett rechnet der LJV bis Mitte Oktober mit der Anhörung der Verbände durch die Landesregierung. Den Landtag dürfte der Gesetzentwurf der Regierung Anfang Dezember erreichen. Die Verabschiedung durch den Gesetzgeber sei nach dem Fahrplan der Regierung im Mai 2015 zu erwarten.
 
Müller-Schallenberg kündigte die entschlossene Vertretung der Interessen von Jagd und Jägern in der Debatte der kommenden Wochen und Monate an. Dies sei die ureigene Aufgabe des Landesjagdverbandes mit seinen 65.000 Mitgliedern und finde die Unterstützung des Deutschen Jagdverbandes, der europäischen Interessenvertretung und aller NRW-Partnerverbände des ländlichen Raumes.
 
Unmittelbar nach Veröffentlichung des Entwurfes der Landesregierung in den kommenden Wochen werde ich die Inhalte mit den hierfür zuständigen Gremien unseres Verbandes intensiv erörtern und die nordrhein-westfälischen Jägerinnen und Jäger über die gefundenen Ergebnisse und die weitere Vorgehensweise informieren“, so Ralph Müller-Schallenberg.
 
Quelle: LJV NRW

 

 
Anerkennung von Tierschutzvereinen in NRW höchst suspekt
 
Mit dem Landesjagdverband wurde ausgerechnet der einzige Verein, der die gesetzlichen Anforderungen erfüllt, nicht anerkannt – „Verhalten grenzt an Rechtsbeugung“
 
8. August 2014, Dortmund (LJV). Bei der Anerkennung von Tierschutzvereinen geht es in Nordrhein-Westfalen nicht mit rechten Dingen zu. Zu dieser Einschätzung kommt der Landesjagdverband (LJV). „Offenkundig hat sich das Land allein von sachfremden politisch-ideologischen Erwägungen leiten lassen. Von rechtsstaatlichen jedenfalls erkennbar nicht“, sagt LJV-Justitiar und Rechtsanwalt Hans-Jürgen-Thies aus Hamm.
 
Der LJV NRW will seine Anerkennung als Tierschutzverein gerichtlich durchsetzen und hat vor dem zuständigen Verwaltungsgericht Gelsenkirchen Klage gegen das Land Nordrhein-Westfalen erhoben, nachdem das Düsseldorfer Umweltministerium einen Antrag des LJV auf Anerkennung nach dem „Gesetz über das Verbandsklagerecht und Mitwirkungsrechte für Tierschutzvereine“ (TierschutzVMG NRW) mit Bescheid vom 29. Januar abgelehnt hatte.
 
In einem 35-seitigen Ergänzungsschriftsatz an das Gericht machte Thies Mitte Juli 2014 unter anderem deutlich, dass kein einziger der vom beklagten Land im Dezember 2013/Januar 2014 anerkannten sieben Vereine die gesetzlich vorgegebenen Anforderungen erfüllt. Im Einzelnen weist er in seinem Schriftsatz nach, dass die sieben anerkannten Vereine im Gegensatz zum Landesjagdverband nicht die nach dem Gesetz erforderlichen Voraussetzungen erfüllen wie landesweite Verbreitung, mindestens fünf Jahre andauernde Tierschutztätigkeit, Öffnung für alle Bürger mit unbeschränkten Mitgliedschaftsrechten („Jedermanns-Prinzip“) oder vorrangige Verpflichtung auf die Ziele des Tierschutzes.
 
In seiner jetzt bekannt gewordenen Erwiderung an das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen stellt das NRW-Umweltministerium die inhaltliche Richtigkeit der Ausführungen von Thies, namentlich zur gesetzwidrigen Anerkennung von sieben Tierschutzverbänden, nicht einmal in Abrede. Stattdessen setzt es noch einen drauf und teilt lapidar mit: “Nach hiesiger Auffassung gibt auch das neue Vorbringen des Klägers keinen Anlass zu einer anderen Bewertung des Streitgegenstandes.“
 
Hier wird aus rein opportunistischen Erwägungen ganz offensichtlich mit zweierlei Maß gemessen“, so Thies. Bei Tierschutzorganisationen, die dem grünen Umweltminister Johannes Remmel politisch nahe stehen, wird anscheinend im Anerkennungsverfahren großzügig über die Nichterfüllung der gesetzlichen Voraussetzungen hinweg gesehen, während dem scheinbar unbequemen Landesjagdverband mit dem vorgeschobenen Argument, für diesen sei der Tierschutz nachrangig, die Anerkennung verweigert wird. Thies: „Dieses Verhalten des Umweltministeriums ist staatliche Willkür auf höchster Ebene und erreicht die Grenze zur Rechtsbeugung.“
 
In dieses merkwürdige Bild passt, dass der LJV von seiner Ablehnung seines Antrages Anfang des Jahres zunächst nur aus einer Presseverlautbarung des Ministeriums erfahren hatte, der zufolge unter dem Hinweis, „dass nur seriöse Vereine anerkannt werden“, die sieben andere Organisationen bevorzugt worden waren. LJV-Präsident Ralph Müller-Schallenberg hatte schon damals darin „einen Mangel an Respekt gegenüber dem Landesjagdverband“ gesehen und vermutet, das Ministerium wolle nur solche Organisationen anerkennen, „die mindestens 150-prozentig ins enge Weltbild einer kleinkarierten Tierschutzideologie passen.“ Diese Vermutung sieht der LJV nun in der juristischen Auseinandersetzung mit dem Land eindrucksvoll bestätigt.
 
Tierschutz und Jagd seien entgegen der offensichtlich vom Land vertretenen Ansicht kein Widerspruch. Das ergebe sich nicht nur aus der Satzung des Landesjagdverbandes, sondern sei sogar gesetzlich geregelt. Denn durch die gesetzlich verankerten Bestimmungen der Waidgerechtigkeit habe der ethische Tierschutz unmittelbar Eingang in das Jagdrecht und in jedwede Form der Jagdausübung in Deutschland gefunden. Mit der Klage beim Verwaltungsgericht will der LJV die Anerkennung nach dem TierschutzVMG erreichen, um als Treuhänder der frei lebenden Tierwelt durch die ihm dann eröffneten Mitwirkungs- und Klagerechte die Belange des Tierschutzes noch stärker zu vertreten und dem Verlust von immer mehr Lebensräumen entgegenzuwirken.

Quelle: LJV NRW

 

 

Februar 2014

Mitschnitt der Plenarsitzung vom 19. Februar 2014
26. Februar 2014, Dortmund (LJV). Nachfolgend erhalten Sie einen Link zum Mitschnitt der Plenarsitzung vom 19. Februar. Das Thema „Perspektiven der Jagd in Nordrhein-Westfalen – vertrauensvolle Zusammenarbeit von Landesregierung und Jägern erforderlich“ beginnt ab Minute 394,40.
 
 
Halbzeit-Fazit: über 50.000 Unterschriften gegen ZDF-Doku
DJV und LJV NRW bitten weiter um Unterstützung der Jäger-Petition
23. Februar 2014, Berlin/Dortmund (DJV/LJV). DJV zieht Halbzeit-Fazit der Jäger-Petition gegen tendenziöse ZDF-Doku “Jäger in der Falle”: Das vom Petitenten vorgegebene Mindestziel von 50.000 Unterschriften ist bereits erreicht! Mehrere tausend Menschen aus dem Ausland haben die deutschen Jäger bereits mit einer Unterschrift unterstützt. Auch Landwirte und Angler tragen den Protest mit. DJV und LJV NRW danken allen, die bisher gezeichnet haben. Wenn die Petition in den verbleibenden Tagen ebenso unterstützt wird wie in der ersten Halbzeit, dann ist auch Platz 1 bei openpetition.de drin. Also, dranbleiben!
Die Unterschriftenliste für Freunde und Bekannte gibt es hier
Direkt zur Online-Petition
Interessierte können sich auf der Seite www.jagd-fakten.de selbst ein Bild machen. Dort hat der DJV einen Faktencheck zur besagten ZDF-Sendung eingestellt. Die Petition geht noch bis zum 10. März 2014.
 
 
Quelle: LJV NRW

 

Januar 2014

„Tendenziös und mit erheblichen journalistischen Fehlern“
DJV-Präsident prüft rechtliche Schritte gegen „Jäger in der Falle“ im ZDF
20. Januar 2014, Berlin/Dortmund (DJV/LJV). „Jäger in der Falle“ hieß die Dokumentation, die im Rahmen der ZDF Sendung „Planet e“ am 19. Januar ausgestrahlt wurde. Bereits die Ankündigung der Sendung ließ Zweifel an Ausgewogenheit und Wahrheitsgehalt der Berichterstattung aufkommen.
Der DJV hatte vorab in einem Frage- und Antwortpapier offensichtliche Vorurteile entkräftet, nachdem eine Stellungnahme des DJV für die Sendung aus Konzeptgründen abgelehnt wurde. Nach Ausstrahlung der Sendung geht DJV-Präsident Hartwig Fischer zu Recht in die Offensive: „Wir prüfen alle rechtlichen Schritte, um eine Richtigstellung vor dem Presserat zu erwirken. Derart einseitige und tendenziöse Sendungen haben im gebührenfinanzierten, öffentlich-rechtlichen Fernsehen nichts zu suchen.“
Wir rufen alle Zuschauer auf, die sich durch die Sendung falsch informiert fühlen, sich zu beschweren. Bitte nutzen Sie dieses offizielle Formular des ZDF: http://uploadcenter.zdf.de/beschwerde.php
Das Frage- und Antwortpapier des DJV zur Nutzung für die Beschwerde finden Sie hier.
Mit den dort aufgeführten Argumenten, welche auch dem ZDF bekannt waren, widerlegte der DJV schon im Vorfeld der Ausstrahlung zahlreiche Klischees und Falschbehauptungen von Jagdgegnern. Dennoch schickte das ZDF auch offensichtliche Fehlinformationen über den Äther.
Auch LJV-Präsident Ralph Müller-Schallenberg war über die einseitige, tendenziöse und in vielen Punkten sachlich und fachlich falsche Darstellung entsetzt.
Ungeachtet der weiteren Überprüfung durch den DJV waren zahlreiche Mängel eklatant.
Selbst die ebenso geschmacklose wie falsche Behauptung, das Reviersystem und die Pflichtmitgliedschaft in Jagdgenossenschaften seien durch das Naziregime eingeführt worden, wurde nicht ausgelassen. Richtig ist, dass sowohl das Reviersystem als auch die verpflichtende Mitgliedschaft in Jagdgenossenschaften schon Mitte des 19. Jahrhunderts in Deutschland eingeführt wurden.
Teilweise widersprach sich der Beitrag zudem selbst. So wurde einerseits eine imaginäre Fütterungs- bzw. Kirrpraxis als vermeintliche Ursache für die Schwarzwildvermehrung angeprangert, obwohl tatsächlich in den meisten Bundesländern, wie auch in NRW, lediglich das Kirren von Schwarzwild erlaubt und hinsichtlich der Art und Weise rechtlich detailliert beschränkt ist. Genau dieses Kirren wurde für den Kanton Genf, welcher nur auf dem Papier jagdfrei ist, als gutes und innovatives Modell gelobt. Wenn zwei das Gleiche machen, ist es also noch lange nicht das Selbe.
Auch der durch den Film führende Förster bedarf wohl noch der Nachhilfe. So machte er einen überhöhten Verbissdruck auf Laubbäume für die Fichtenanpflanzungen früherer und jetziger Generationen verantwortlich. Richtig ist hingegen, dass sich diese Baumart aus wirtschaftlichen Gründen großer Beliebtheit erfreut und nicht ohne Grund als Brotbaum des Forstes bezeichnet wird.
Weiterhin sah besagter Förster die heimischen Laubbaumarten durch den Wildverbiss regelrecht vom Aussterben bedroht. Demgegenüber weisen die Bundes- und Landeswaldberichte seit Jahrzehnten steigende Laubholzanteile aus. Dies gilt auch für NRW, wo zudem nach Meinung aller Beteiligten kein flächendeckender Wald-Wild-Konflikt besteht.
 
 
Jäger begrüßen NABU-Bekenntnis zur Fuchsjagd
Tierschützer müssen Pelztragen akzeptieren
18. Januar 2014 Stuttgart (dpa). Nach dem Willen des Naturschutzbundes (Nabu) in Baden-Württemberg sollten die Pelze von erschossenen Füchsen auch genutzt werden. «Wir haben nichts gegen eine Fuchsjagd. Sie macht aber nur einen Sinn, wenn die toten Tiere nicht wie bisher zu 99 Prozent in der Tierkörperbeseitigungsanstalt landen, sondern als Pelze weiterverwendet werden», sagte Nabu-Landeschef Andre Baumann den «Stuttgarter Nachrichten» (Freitag). Auch Tierschützer müssten akzeptieren, «dass einen Pelz zu tragen, nicht verwerflich ist». Auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa fügte Baumann hinzu, dass der Verband eine Jagd aus «Jux und Dollerei» weiterhin ablehne.
Die Jäger in Baden-Württemberg freuten sich über das Bekenntnis. Die Aussagen des Verbandes seien ausdrücklich zu begrüßen, teilte der Landesjagdverband am Freitag mit. Nie werde aus «Jux und Dollerei» auf Tiere geschossen. «Fuchsjagd ist gelebter Artenschutz», sagte Landesjägermeister Jörg Friedmann mit Blick auf den Schutz von Rebhühnern, Hasen, Fasanen und Wachteln. Er wies zudem darauf hin, dass alle Jäger eine umfangreiche Ausbildung sowie eine anspruchsvolle staatliche Prüfung absolvieren müssten.
 

Quelle: LJV NRW